Was ist geplant?


Hier als Zitat die bisherigen Informationen zur geplanten Industrieanlage Windkraftwerke auf dem Hundsrücken: (Amtsblatt der Gemeinde Oberried vom 12.5.2016, S. 5)
Sachstand Windkraftplanung, insbesondere Hundsrücken/Schauinsland
• Die Gemeinden sind gesetzlich verplichtet, entweder Flächen für Windkraft auszuweisen (Windkraftplanung) oder es ist einem potentiellen Investor gestattet, zu versuchen, selber Baurecht für Flächen zu erlangen. Ob und wo die Anlagen dann entstehen, ist Sache der Grundstückseigentümer im Rahmen des Baurechts, das Windkraft privilegiert.
• Die Gemeinden sind, wenn sie planen, angehalten, Windkraftstandorte so auszuweisen, dass es keine Windkraftverhinderungsplanung ist. Das heißt, es muss sich um windhöfige und rechtlich machbare Standorte handeln. Maßgeblich für die Windhöfigkeit ist der Windatlas Baden-Württemberg.
• Im Dreisamtal haben die Gemeinden Kirchzarten, Stegen, Buchenbach und Oberried für die Flächennutzungsplanung Wind dem Gemeinderverwaltungsverband Dreisamtal (GVV) übertragen.
• Im GVV haben sich die Gemeinden für eine Windkraftplanung entschieden.
• Der Hundsrücken ist der windhöfigste Standort im (GVV) und Baden-Württemberg. Er soll, wenn rechtlich möglich, im Rahmen der Flächennutzungsplanung ausgewiesen werden. Hierzu liegen Beschlüsse des Gemeinderates Oberried vom (29.04.2014) und des GVV (26.11.2014) vor.
• Es gab und gibt keinen Alleingang der Gemeinde Oberried oder ihrer Organe bei der Ausweisung des Hundsrücken als Windkraftstandort.
• Der Schauinsland hat völlig zu recht den höchsten Landschaftsschutzstatus, weshalb aktuell seitens des Landes Baden-Württemberg geprüft wird, ob Windkraftanlagen im Landschaftsschutzgebiet Schauinsland (darunter fällt der Hundsrücken) rechtlich zulässig sind. Diese Prüfung läuft.
• Neben dem Landschaftsschutz gibt es weitere Prüfungen, bspw. naturschutzrechtlicher Art, diese stehen noch aus.


Das berichtete die Presse:
Badische Zeitung am 19.11.2015 (Auszug)
Zitat: " Drehen sich in mehr als 1200 Meter Höhe auf dem Hundsrücken in Nachbarschaft zur Rappenecker Hütte in absehbarer Zeit bis zu drei Windräder größter Dimension? … Damit das Projekt voran kommt, bedient sich Oberried für das notwendige Planungs- und Verwaltungsverfahren nun externen Sachverstands. Am Dienstag unterzeichneten Bürgermeister Klaus Vosberg und Andreas Markowsky von der Freiburger Ökostrom Consulting GmbH im Oberrieder Rathaus einen Vertrag über die Vorbereitung eines entsprechenden Genehmigungsverfahrens. …"
Badische Zeitung am 27.5.2105 (Auszug)
Zitat: "Der Gemeinderat der Dreisamtalgemeinde Oberried beschloss in seiner jüngsten Sitzung, dass der Hundsrücken als potentieller Standort für Windkraftanlagen erneut geprüft werden soll. Obwohl der Hundsrücken aktuell aus artenschutzrechtlichen Gründen nicht im Flächennutzungsplan aufgenommen wurde, sprach sich der Rat einstimmig dafür aus, den Standort von dem Windkraftprojektentwickler Ökostromconsulting Freiburg GmbH untersuchen zu lassen.
Sollte sich dabei herausstellen, dass tatsächlich Einzelstandorte für Anlagen auf dem Hundsrücken gefunden werden können, möchte die Gemeinde als Eigentümerin der Windkraftanlagen fungieren und diese bauen. …"
Allerdings gab es da auch Hürden
Badische Zeitung am 26.11.2014 (Auszug)
Zitat: " … "Niemand schmeißt den Hundsrücken raus. Auch wenn wir uns auf den Kopf stellen, sind die rechtlichen Hürden einfach da", erwiderte Bürgermeister Klaus Vosberg. …"


Was soll es bringen?


Dazu werden Interessengruppen befragt.


Wo sind Auswirkungen zu erwarten?


Landschaftsbild und Tourismus
Badische Zeitung am 22.10.2014 (Auszug) "Turbulenzen nach Windkraft-Vortrag"
Zitat: "Ein Vortrag über Windkraft und Tourismus hat in der vergangenen Gemeinderatssitzung in Oberried heftige Diskussionen und Reaktionen ausgelöst. Christopher Krull, Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH, sprach über die Probleme und Risiken der Windkraft für den Tourismus im Schwarzwald. Zahlreiche Gemeinderäte kritisierten seinen Vortrag. …"
Naturschutz und Wildtiere
Badische Zeitung am 18.9.2015 "Freiwillige engagieren sich am Schauinsland für das Auerwild"
Zitat: "Mehr als 40 Freiwillige aus ganz Deutschland setzen sich im Rahmen des Bergwaldprojekts (BWP) zwei Wochen lang in den Wäldern am Schauinsland für das Auerwild und für die Artenvielfalt im Stadtwald ein.
"Die Teilnehmer lernen von 20. September bis 3. Oktober das faszinierende Ökosystem Bergwald und seine hohe Artenvielfalt kennen und leisten in zwei abwechslungsreichen Wochen einen persönlichen Beitrag zu dessen Erhalt", so Philipp Schell, Revierleiter des städtischen Forstamtes. Unter seiner Regie und unter Leitung der BWP-Kräfte Axel Jakob und Annegret Brall pflegen die Freiwilligen Auerwild-Biotope am Hundsrücken und Rappeneck, stellen Felsbiotope an den Weiß- und Stäpfelefelsen frei, pflegen in verschiedenen Beständen den Charakterbaum des Schwarzwaldes, die Weißtanne, und schützen sie gegen Wildverbiss durch Gamswild."
Zum Bergwaldprojekt. www.bergwaldprojekt.de