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Windhöffigkeit und Ertrag


"Der natürliche Wind schwankt ständig in seiner Geschwindigkeit. Um die Energieerzeugung durch eine Windkraftanlage vorherzusagen, muss man genau wissen oft der Wind wie stark geht. Üblicherweise misst man mit einem Windmessgerät (Anemometer) alle 10 Minuten die mittlere Windgeschwindigkeit. Diese Werte kann man in Windgeschwindigkeitsklassen einteilen, die je 1 m/s umfassen. Der Energiegehalt des Windes an einem Standort lässt sich nun durch die Häufigkeitsverteilung dieser Windgeschwindigkeitsklassen ausdrücken." (aus http://wind-data.ch/tools/weibull.php)

Gemäß der Daten des Umweltbundesamtes ergibt sich folgende Verteilung:
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Werden die gemessenen Werte auf die Nabenhöhe der geplanten Windkraftanlage hochgerechnet, ergibt sich dies:
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Die im Diagramm angegebene Höhe von 170m ergibt aus den 140m Höhe der Nabe und der Tatsache, dass die Messstation 30m tiefer liegt als der höchste Standort einer Windkraftanlage.
Bei einer Windgeschwindigkeit von 4 m/s ergibt sich eine Häufigkeit von 20 % in 170m Höhe. Das bedeutet, dass in einem durchschnittlichen Jahr an 20% von 365 Tagen, das sind 73 Tage des Jahres, ein Wind in der Klasse von 4 m/s weht.

Mit den Kriterien zur Standortwahl ist der Hundsrücken kein betriebswirtschaftlich sinnvoller Standort.