Voraussetzungen für einen geeigneten Standort


Windhöffigkeit (ausreichende Windgeschwindigkeit): Die mittlere Windgeschwindigkeit sollte möglichst über 5,5 m/s liegen.
  • Die Anlagen müssen vom Wind frei anströmbar sein.
  • Bei stark ausgeprägten Geländestrukturen (Berge, Täler) sind überwiegend hohe Rauhigkeitslängen zu beachten. Anlagen müssen daher sehr hoch sein um in die ungestörten Windströmungen zu kommen.
  • Das ungestörte Windfeld wird nur in Höhen von oberhalb 100 m über dem großflächig gesehenen Gelände erreicht.
  • Die Anlagen sollen einen Abstand zu einander von etwa dem 6-fachen Rotordurchmesser aufweisen.
  • Die Grenzwerte für Schatten und Schall dürfen nicht überschritten werden. Der bei Sonnenschein von Rotorblättern ausgehende, sich bewegende Schlagschatten stellt eine erhebliche Belästigung dar.
  • Deshalb ist es zwingend notwendig, durch Gutachten die Schatteneinwirkungszeit auf die Immissionspunkte (Wohnhäuser) zu ermitteln.
  • Aufnahmefähiges Stromnetz in der Nähe
  • Straßen und Wege für Schwertransporte: Für den Transport einer großen Windkraftanlage sind Schwerlasttransporter erforderlich. Der Transporter mit den Rotorblättern hat mit Zugmaschine eine Länge von über 45 Metern. Wegen der Überlänge der Fahrzeuge und ihres hohen Gewichts benötigen sie ein Transportgenehmigung. Sie fahren in der Nacht und werden von Begleit- bzw. Polizeifahrzeugen begleitet.
aus: http://www.muenchner-wissenschaftstage.de/2012/upload/download/Beermann_Guenter_Was_kann_Windenergie_leisten.pdf